Expo-Gelände Lissabon

Expo-Gelände: Torre de Vasco da Gama

Das ehemalige Expo-Gelände wird heutzutage Parque das Nações (deutsch: Park der Nationen) genannt und ist ein beliebtes Ausflugsziel für die Einwohner der Metropole Lissabon. Besonders an Wochenenden füllt sich das Gelände mit jungen Familien, die das nahgelegene Gelände für einen Ausflug nutzen wollen.
Mit der U-Bahn schnell aus Lissabons Zentrum angereist, tummeln sich die Städter auf dem weitläufigen Areal, das anlässlich zur Expo 1998 fertig gestellt wurde und dessen zentrale Bauwerke in mordern-architektonischem Stil errichtet wurden.

Haie im Ozeanum

Für alle, die dem großen Trubel am Wochenende entgehen wollen, empfiehlt es sich generell, den Park der Nationen an Werktagen zu besuchen, da dann weniger Besucher unterwegs sind und man sich das Gelände entspannt ansehen kann, ohne von den Menschenmassen „getrieben“ zu werden. Wer nur am Wochenende Zeit hat, der darf sich auf gehörigen Menschenauflauf gefasst machen.

Besondere Attraktion sind neben dem futuristisch anmutenden Torre de Vasco da Gama auch die Seilbahn, mit der man für günstiges Geld die große Uferpromenade entlang fahren kann. Man genießt von hier aus einen schönen Ausblick über das Gelände.

Auch das große Ozeanum ist einen Abstecher wert: Das riesige Aquarium beherbergt unter anderem zahlreiche Hai- und Rochenarten.

Passend zum Thema „Die Ozeane: Ein Erbe für die Zukunft“, das ein zentrales Element bei der Erbauung des Expo-Geländes spielen sollte, wurde das Ozeanum in einem eigenen Pavillon angelegt. In dem mehrstöckigen Komplex sind zahlreiche Becken und Aquarien untergebracht, indem verschiedenste Meeresbewohner beobachtet werden können. Darunter finden sich zahlreiche Hai- und Rochenarten, große Zackenbarsche und zahlreiche Makrelenarten.

In anderen Arealen können Besucher verspielte Seeotter als auch Pinguine beobachten. In Bezug auf Tierhaltung in Aquarien, gerade, wenn es um Großfische geht, lässt sich lange und vortrefflich debattieren. Man muss sagen, dass die Becken zwar riesig sind, dem natürlichen Bewegungsdrang der Fische niemals gerecht werden kann. Für viele Besucher ist es allerdings die einzige Möglichkeit, die Meeresbewohner so aus der Nähe beobachten zu können.

Wer möchte, kann seine Verpflegung selbst mitbringen und an den zahlreichen Rastplätzen ein Picknick einlegen. Für alle, die es bequemer mögen, halten zahlreiche Restaurants und Imbisse portugiesische und internationale Leckereien für die hungrigen Gäste bereit.

Für den Ausflug zum Expo-Gelände sollte man ruhig einen ganzen Tag einplanen.

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