Schloss Drachenburg

Phasen des Wandels

Als der alleinstehende Von Sarter bereits 1902 verstarb, war das Erbe nicht geregelt. Sein Neffe, Jakob Biesenbach, erwarb das Anwesen nach dem Tod des Erbauers und wandelte es in ein touristisch geprägtes Gesellschaftshaus.

Bereits um 1910 wurde das Anwesen wieder weiter veräußert.
Nach verschiedenen Besitzerwechseln wurde 1931 ein christliches Internat in den Gemäuern des Gebäudes etabliert.

Ein dunkles Kapitel der Geschichte war die Zeit unter den Nationalsozialisten: Im Jahr 1942 zog die AHS3 (Adolf-Hitler-Schule) in das Schloss Drachenburg ein – eine Eliteschule der Nazis.

Gegen Ende des Krieges geriet das Schloss unter Beschuss durch die alliierten Streitkräfte und der Bau wurde teilweise massiv beschädigt.

Ornamente zieren die aufwendig gestaltete Fassade.

Nach Jahren des Verfalls wurde das Anwesen unter Denkmalschutz gestellt und seither mehrfach aufwendig restauriert. Unter der Leitung der NRW-Stiftung wurde das Anwesen soweit wieder hergerichtet, dass es heute wieder im alten Glanz erstrahlt.

Heute steht das Schloss dem breiten Publikum offen.
Neben zahlreichen Konzerten und Events können die Räume auch privat gebucht werden für Hochzeiten.

Goldene Hirsche im weitläufigen Park.

Gut erreichen lässt sich das Schloss per pedes von Königswinter ausgehend oder mit der Drachenbahn, die auf den Weg zur Burg Drachenfels einen kurzen Zwischenstopp am Schloss einlegt.

Der Eintritt für Erwachsene liegt bei € 7,–

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