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Die Orang-Utan-Krabbe

Ein Meister der Tarnung: Orang-Utan-Krabbe

Es fällt kaum schwer, den Grund für den außergewöhnlichen Namen für dieses nicht minder außergewöhnliche Krabbentier zu erschließen.Die rot-braune Farbgebung als auch der haarähnliche Bewuchs wecken Assoziationen, die den Betrachter unmittelbar an einen Orang-Utan erinnern.

Der Bewuchs dient der Tarnung, da er Algen ähnelt, was die Krabbe aus der Familie der Inachidae vor Fressfeinden schützen soll.

Während Beine und Scheren lang und stämmig wirken, erreicht der Rückenpanzer des Tieres eine maximale Ausdehnung von 2 Zentimetern. Oft versteckt sich die kleine Krabbe zwischen schützenden Blasenanemonen, um ihren natürlichen Fressfeinden zu entkommen. Man muss schon sehr genau hinsehen und gute Augen haben, um die Orang-Utan-Krabbe in ihrer natürlichen Umgebung ausmachen zu können.

Der haarähnliche Bewuchs der Krabbe macht sie zu einem Meister der Tarnung und verleiht der Krabbe das Aussehen einer mit Algen überwuchertern Koralle.

Vorkommen der Orang-Utan-Krabbe

Die seltenen Orang-Utan-Krabben (Achaeus japonicus) kommen im gesamten Raum des Indopazifiks vor. Die Philippinen, Indonesien, Japan und Raja Ampat zählen ebenso zu ihrer Heimat wie die Küsten Japans und Neukaledoniens.

Das Tier lebt in enger symbiotischer Gemeinschaft mit Blasenkorallen und ist vorwiegend in der Nacht aktiv.

Es wird angenommen, dass die Krabbe sich die Nesseleigenschaften der Blasenkorallen zu Nutze macht, um sich gegen Feinde zu schützen.

Die Orang-Utan-Krabbe stillt ihren Hunger meist nachts, indem sie Plankton und Kleinstpartikel aus dem Wasser fängt.

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