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Urlaub auf den Azoren

Typische Nebellandschaft in den Hochlagen der Azoren

Zugegeben: Als ich von den Azoren das erste Mal hörte, lag daran etwas Mystisches – ich dachte, das Inselarchipel läge irgendwo in einem fernen Ozean. Die Berichte über das vermeintlich exotische Urlaubsziel Azoren, die ich anno dazumal gelesen und gesehen hatte, waren derart faszinierend, dass ich offensichtlich übersehen hatte, dass die Inselgruppe der Azoren vor der Küste Portugals im Atlantischen Ozean liegt. Geographisch hätte ich sie bestenfalls in die südliche Karibik eingeordnet – wenn nicht sogar dem Pazifischen Ozean zugeordnet.

Aber nein… als ich mich die ersten Male wirklich intensiv mit den Azoren als Reiseziel beschäftigte, war ich überrascht, dass die Inselgruppe tatsächlich zu Portugal gehört und von Deutschland aus relativ gut erreichbar sollten: Über Lissabon geht es von zahlreichen deutschen Flughäfen auf die jeweilige Azoreninsel.

Zwischenstopp in der schönen Metropole Lissabon

Leider zieht sich der Zwischenstopp auf Lissabon für Urlauber, die von Frankfurt kommen, teilweise bis 6 Stunden hin. Wer clever ist, plant dies bereits im Vorfeld mit ein und macht aus dem Zwischenstopp einen längeren Aufenthalt und hat eine tolle Kombination aus Stadttrip und Natururlaub.

Die Eindrücke der schönen grünen teils schroffen Landschaften, deren Anmutung immer etwas Urtümliches hat, ließen meinen Blick immer wieder auf die portugiesischen Inseln schweifen. Durch Zufall gab ich eines Tages die Suchkombination „Azoren tauchen“ bei Google ein und war überrascht über die vielen ansprechenden Unterwasseraufnahmen und das artenreiche Leben im Atlantischen Ozean.

Gemeine Delfine sind oft und in großen Verbänden auf den Azoren anzutreffen. Spezielle Anbieter bieten Touren an, bei denen man mit den intelligenten Meeressäugetieren schnorcheln kann.

Zahlreiche Inseln kamen in Frage, unter anderem Santa Maria, Pico und Faial. Speziell Pico ist bekannt für große Pottwal-Vorkommen. Auch passieren große andere Verbände von Meeressäugern auf ihren Wanderrouten die azoreanische Insel, über der majestätisch der der imposante Vulkan Pico thront.

Artenvielfalt der Meere

Alle Arten von Walen bis hin zum größten Tier der Welt: Dem Blauwal ziehen an der Insel vorbei – unter anderem Pilotwale, Buckelwale, Pottwale und mit viel Glück auch schon mal Orcas sowie unzählige Delfinarten wie dem großen Tümmler, dem Risso-Delfin als auch dem gemeinen Delfin.

Seltener zu sehen sind Pilotwale – auch Grindwale genannt. Um mit ihnen zu schnorcheln benötigt man eine Sondergenehmigung der Umweltbehörde.

Das Besondere ist die hohe Wahrscheinlichkeit von Sichtungen, mit der man beim Urlaub auf der Azoreninsel Pico rechnen darf: Sofern Saison ist, hat man als Teilnehmer der von verschiedenen Anbietern angebotenen Wal- oder Delfinbeobachtungstouren wirklich atemberaubende Sichtungen.

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