Tauchen und Fliegen

Tauchen und Fliegen – ein Widerspruch?

Wer gerne taucht, tut dies oftmals in abgelegenen Regionen, die in der Regel nur per Flugzeug erreichbar sind. Unumstritten zählt das Fliegen zu den sichersten Verkehrsmitteln. Dennoch birgt das Fliegen besonders in Kombination mit Tauchen gewisse Risiken, die bei der Reiseplanung berücksichtigt werden müssen. Das Beachten einiger wichtiger Regeln mindert das Risiko einer Dekompressionserkrankung (Caissonkrankheit) erheblich.

Aber auch ohne gleich den Teufel an die Wand malen zu wollen: Wer nach der Anreise und vor der Abreise entsprechende Tauchpausen einhält, wird entspannter und gesünder tauchen können.

Besonders wichtig: 24 Stunden vor Abflug dürfen keine Tauchgänge mehr absolviert werden.

Aber auch nach dem Hinflug zum Urlaubsziel sollte man sich ruhig einen Tag Erholung zur Akklimatisierung gönnen. Strapaziöse Reisen, lange Flüge und Jetlag führen zur Erschöpfung. Und beim Tauchen sollte man unbedingt fit sein.

Schon gewusst? Im Flugzeug droht Dehydration.

Die Gefahr einer Dehydration, die beim Fliegen aufgrund der niedrigen Luftfeuchtigkeit in der Flugkabine besteht, wird oft unterschätzt oder ist gänzlich unbekannt. Daher heißt es: Viel Trinken- sowohl auf dem Hinflug als auch auf der Rückreise gilt es, den Wasserhaushalt im Blick zu haben.

Wer unbeschwert mit dem Flieger zum Tauchziel reisen möchte, der muss seine Tauchpausen unbedingt einhalten. Dann steht dem ungetrübten Tauchvergnügen nichts im Wege.

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