Ruinenstätte Chichen Itza

Chichen Itza, eine der bedeutendsten Mayastätten Yucatans, liegt circa 180 km östlich der Playa del Carmen. Von den umliegenden Touristenzentren werden zahlreiche Ausflüge zu dem Maya-Heiligtum angeboten, dessen Stufenpyramide Kukulcan die Unesco zum Weltkulturerbe ernannt hat.

Das Observatorium

Das Observatorium

Die verschiedenen Bauwerke und Mayarelikte verteilen sich über ein Areal, das rund 1600 Hektar umfasst. Neben großen politischen Repräsentationsbauten
stehen zudem religiöse Prachtbauten im Vordergrund wie die bedeutende Kukulcan-Pyramide. Andere Bauwerke dienten der Wissenschaft: Caracol, der sogenannte Schneckenturm wurde als Observatorium konzipiert.

Auch wurde bei den Ausgrabungen, die die Tempelstadt freilegen sollten, ein heiliger Brunnen, die Cenote Sagrado, entdeckt, in dem allerlei wertvolle Opfergaben entdeckt wurden. Über 50 menschliche Skelette wurden zudem geborgen, von denen man annimmt, dass diese den Göttern als Opfer dargeboten wurden.

Im Mittelpunkt des touristischen Interesses: Kukulcan

Mittelpunkt der Anlage und Publikumsmagnet von Chichen Itza ist die Pyramide Kukulcan. Die Bauherren wandten ihre astronomischen und mathematischen Kenntnisse an, um dieses besondere Meisterwerk der Architektur „magisch“ in Szene zu setzen: Während der Tagundnachtgleiche – ein Ereignis, das nur zweimal per annum auftritt – liegt eine Seite der Pyramide fast vollständig im Schatten.

Lediglich ein Teil der Treppe wird von Sonnenlicht angestrahlt und weckt so den Eindruck einer herabsteigenden Schlange. Ein aus Stein herausgearbeiteter Schlangenkopf am Fuß der Pyramide soll diesen Eindruck noch verstärken: Für die Mayas sicherlich ein wundersames Spektakel.

Auch wenn es teilweise sehr überlaufen ist: Wer Yucatan besucht, sollte diese wichtige Ruinenstätte der Mayas unbedingt besichtigen.

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