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Funchal – Madeiras schöne Hauptstadt

Blick auf Funchal

Die blühende Inselhauptstadt der atlantischen Blumeninsel Madeira liegt im sonnenverwöhnten Süden der Insel und ist eines der beliebtesten Ausflugsziele.

Auch bei den Bewohnern der Insel ist Funchal beliebt – rund 112.000 Menschen – also fast die Hälfte der auf Madeira lebenden 255.000 Einwohner – leben und arbeiten in der quirligen kleinen Hafenmetropole.

Der Name Funchal geht mehr oder weniger auf eine Legende zurück. Die portugiesische Entdecker und Gründer João Gonçalves Zarco soll dem Ort dem Namen gegeben aufgrund des hohen Fenchelvorkommens. Funchal bedeutet wörtllich übersetzt „viel Fenchel“.
Die Gründung wird auf das Jahr datiert, nachdem Zarco sich mit seinen Gefolgsleuten bereits zwei Jahre zuvor im benachbarten Câmara de Lobos niedergelassen hatte.

Klima

Funchal liegt im sonnenverwöhnten Süden der Insel. Im Gegensatz zum Norden, der insbesondere in der Winterzeit wenig Sonne und viel Niederschlag abbekommt, können sich die Bewohner und Besucher Funchals über durchgehend mildes bis warmes Klima freuen.

Die niederschlagsärmsten und gleichzeitig wärmsten Monate erstreckten sich von Mai bis Oktober. Aber auch im Dezember erklimmt das Thermoter bisweilen schon mal die 20°C-Marke und beschert den Menschen vor Ort angenehmes T-Shirt-Wetter.

Nun, Funchal ist im Grunde das ganze Jahr über von angenehmem Wetter verwöhnt.

Wirtschaft


Funchal lebt überwiegend von der Gastro- und Tourismusindustrie. In den beiden Sektoren boomt es und trotz geringem Platzangebot schießen die Hotelburgen nur so aus dem Boden und locken mit attraktiven Arrangements betuchte und weniger betuchte Gäste
aus aller Welt. Die internationalen Gäste reisen über einen der wichtigsten Verkehrsknoten Madeiras nahe Funchal an: Den wegen seiner schwierigen Landeverhältnisse berüchtigten Flughafen Aeroporto Internacional da Madeira Cristiano Ronaldo.
Ronaldo? Der Cristiano Ronaldo? Ja richtig: Funchals berühmtester Exportschlager stand Pate bei der Namensgebung.

Aber auch die Zahl der Kreuzfahrer entwickelt sich seit Jahren kontinuierlich nach oben: Der Hafen von Funchal wird von Fahrgastschiffen aus aller Welt angefahren.
Die steigenden Besucherzahlen führen gleichzeitig zu einem Boom in der Gastronomiebranche. Wer durch Altstadt oder entlang der Hafenpromenade flaniert, den umwerben die örtlichen Gastronomen und locken mit ihren vielfältigen Speiseangeboten.

Je nach Saison kann es in der kleinen Metropole recht voll werden – insbesondere, wenn die „Festlandportugiesen“ ihren Urlaub auf der Insel verbringen. Dann wird es in den alten Gassen der Stadt schon mal gerne eng. Wer dem Trubel entgehen möchte, der reist besser in der Nebensaison an.

Sehenswürdigkeiten

Stadt-Levadas

Die für Madeira berühmten Wasserkanäle suchen Besucher gewöhnlich eher abseits der Inselhauptstadt in Richtung Inselmitte oder Norden. Doch zahlreiche weniger bekannte Levadas sind durchaus sehenswert und eröffnen dem Wanderer atemberaubende Blicke auf Funchal. Empfehlenswert ist beispielsweise eine Wanderung entlang der Levada dos Tornos, deren Ausgang im nördlich gelegenen Stadtteil Monte bei Babosas zu finden ist.

Empfehlenswert ist beispielsweise eine Wanderung entlang der Levada dos Tornos, deren Ausgang im nördlich gelegenen Stadtteil Monte bei Babosas zu finden ist.

Tropical Garden Monte Palace

Der gleichermaßen skurrile wie faszinierende Park Tropical Garden Monte Palace in Monte erstreckt sich über rund 70.000 m². Der portugiesische Unternehmer José Berardo erwarb das Anwesen im Jahre 1987 und trug unzählige Kuriositäten aus aller Welt zusammen, die den Park in ein bemerkenswertes Wunderland verwandelt.

Teleférico do Funchal

Die Teleférico do Funchal ist eine Seilbahn in der Nähe der Altstadt von Funchal, die November 2000 eröffnet wurde. Die Seilbahn stellt die schnellste Verbindung in den 560 Meter höher gelegenen Stadtteil Monte. In Rund 15 Minuten erreicht man komfortabel den Endpunkt und hat dabei einen tollen Ausblick über Funchal.
Allerdings dürfte die Verbindung auch gleichzeitig die teuerste sein. Am günstigsten erreicht man Monte mit den öffentlichen Linienbussen – allerdings ohne das wunderschöne Panorama genießen zu können.

Die Seilbahn verläuft mitten durch die Altstadt

Die Altstadt von Funchal

Besucher sollten sich unbedingt ausreichend Zeit nehmen, um die östlich gelegene Altstadt zu erkunden. Die Zona Velha, wie die Altstadt bei den Portugiesen heißt, war früher berüchtigt als Hochburg von Kriminalität und Prostitution.
Inzwischen zählt sie zu den wichtigsten touristischen Attraktionen der Stadt. Die schönen verwinkelten mosaik-gepflasterten Gässchen sind von pittoresken Altbauten gesäumt. Überall laden gemütliche Cafés zum Verweilen ein.

Bunte Türen in der Altstadt

Fort von Santiago

Am östlichen Ende der Uferpromenade prangt diese auffällige architektonische Sehenswürdigkeit der Stadt. Das alte Fort von Santiago in der markant sonnengelben Farbgebung wurde noch bis in die 1990er Jahre militärisch genutzt. Heute dient das Fort für Ausstellungen und Events.
Auch ein Restaurant ist in den alten Festungsmauern angesiedelt.

Die Kathedrale Se Funchal

Die ehrwürdige Kathedrale (port. Sé Catedral de Nossa Senhora da Assunção) wurde im spätgotischen Stil gebaut und im Jahre 1508 offiziell geweiht. Hohen Besuch erhielt die Kathedrale Se Funchal im Jahr 1991 als Papst Johannes Paul II., der Kirche die Ehre erwies.

Cristiano Ronaldo Museum

Für große und kleine Fußballfans ein Muss: Das Museu CR7 wurde von und für den weltberühmten Fußballhelden Cristiano Ronaldo eröffnet. Neben zahlreichen zentralen Exponaten zählt der Augmented-Reality-Room zu den Höhepunkten des Museums: Besucher können sich hier mit dem Weltfußballer ablichten lassen, als stünde er in Fleisch und Blut daneben.

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